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Fakultät Sozialwissenschaften
Neue Publikation zum Projekt Climate City Dash 2.0

Climate City Dash 2.0: Wie Daten und Ko-Kreation den städtischen Klimaschutz voranbringen

Cover der Publikation „Climate City Dash 2.0: Datenbasierte Klimagovernance für Dortmund, Heidelberg und München“ © TU Dortmund
Wie drei Städte Klimaschutz durch Daten und Kooperation zur Gemeinschaftsaufgabe machen – Erkenntnisse aus CCD2.0 veröffentlicht
Um Klimaneutralität in Städten zu erreichen, sind neben den richtigen Technologien und Maßnahmen auch neue Formen der Zusammenarbeit, verlässliche Daten und gemeinsame Lernprozesse erforderlich. Im Projekt „Climate City Dash 2.0” wurden deshalb Klima-Dashboards mit partizipativen Governance-Prozessen verbunden, um die Erreichung der kommunalen Klimaneutralitätsziele zu unterstützen und zu erforschen. Die Sozial­forschungs­stelle der TU Dortmund war insbesondere an der Einbindung von Stakeholdern und der Entwicklung von Daten-Governance-Prozessen beteiligt.

Im Rahmen der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ unterstützte das Projekt „Climate City Dash 2.0“ (CCD 2.0) die Städte München, Dortmund und Heidelberg auf ihrem Weg zur Klimaneutralität bis 2030. Ziel war es, angesichts zunehmender klimabedingter Herausforderungen datenbasierte Entscheidungsgrundlagen und kooperative Governance-Strukturen für eine wirksame, urbane Klimapolitik zu schaffen. 

Die Weiterentwicklung und Implementierung des digitalen Klimadashboards ClimateView, das Emissionsdaten, Maßnahmen und Transformationspfade integriert und visualisiert, stellte den Kern des Projekts dar. So sollte eine transparente, evidenzbasierte Steuerung ermöglicht und eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geschaffen werden. 

Trotz eines gemeinsamen methodischen Rahmens unterschieden sich die Städte in Reifegrad und Anwendung des Dashboards: Dortmund nutzte ClimateView bereits seit 2021, fokussierte den Wirtschaftssektor als zentralen Hebel und pilotierte die KI-basierte AI Intervention Library. Heidelberg integrierte Maßnahmen externer Akteure in das Dashboard und nutzte die Gesamtübersicht zur Priorisierung von Klimaschutzmaßnahmen. Die Stadt München, die die Projektleitung inne hatte, implementierte das Dashboard neu und entwickelte parallel dazu in einem ko-kreativen Stakeholder-Prozess organisationsübergreifende Maßnahmen.

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