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Fakultät Sozialwissenschaften
Steuerkreis diskutiert die SEDIMA Experimentierräume

SEDIMA: Erstes Treffen des Steuerkreises in Dortmund

Foto: Teilnehmende am SEDIMA Steuerkreis © Jens Maylandt​/​TU Dortmund
Teilnehmende am SEDIMA Steuerkreis
Nachdem die SEDIMA-Experimentierräume konzipiert wurden und in den Startlöchern stehen, hat die sfs den Steuerkreis des Projektes in die Sozial­forschungs­stelle eingeladen. Die Expert*innen aus der Praxis diskutierten mit den Projektunternehmen und den wissenschaftlichen Partnern die bisherigen Projektfortschritte.

Im Projekt Schlüsselstellen in Erwerbsverläufen als Basis eines passgenauen und nachhaltigen Diversity Managements (SEDIMA)) suchen der Malerbetrieb Markus Massmann aus Lüdinghausen, rku.it aus Herne sowie das Klinikum Dortmund nach Wegen, dem Fachkräftemangel zu begegnen. In vier Experimentierräumen werden Diversity Management-Tools, die unterschiedliche Stationen in der Erwerbsbiographie adressieren, entwickelt und erprobt. Nachdem die Betriebe gemeinsam mit der Sozial­forschungs­stelle als wissenschaftlichem Partner und der Offensive Mittelstand als Transferpartner ihren Status Quo in Sachen Diversity Management ermittelt und daraus konkrete Herausforderungen abgeleitet hatten, wurden Zielsetzungen für die einzelnen Experimentierräume und die ersten Umsetzungsschritte erarbeitet.

Am 1. Juli wurden die Experimentierräume den nach Dortmund gereisten Steuerkreismitgliedern Geske Houtrouw (Handwerk NRW), Britta Tigges (G.I.B. NRW), Bärbel Sumagang und Klaus Waschulewski (DGB Dortmund-Hellweg), Andreas Höffken (DEHOGA Nordrhein), Markus Götz (NeuroCatalyst) sowie dem Projektbetreuer seitens der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) Michal Niehaus vorgestellt.

Im Experimentierraum „Wir wollen bunt! Fachkräfte gewinnen und halten“ entwickeln Malermeister Markus Massmann und sein Team Ansätze zur Rekrutierung internationaler Fachkräfte sowie deren Bindung an Kleinbetriebe aus dem Handwerk. 

rku.it hat ihren Experimentierraum „Gemeinsam durchs Arbeitsleben als gemischte Tüte“ getauft und beabsichtigt, sich zum vielfaltsbewussten Betrieb weiterzuentwickeln, um Beschäftigte mit Migrationshintergrund möglichst bis zum Renteneintritt an das mittelgroße Unternehmen zu binden.

Das Klinikum Dortmund hat als Großbetrieb mit professionellem Recruiting bereits eine dreistellige Zahl internationaler Pflegefachkräfte gewonnen. In den vom Klinikum durchgeführten Experimentierräumen „Nurse Career Navigator“ und „Culture Connect Club“ geht es darum, diese Menschen durch Maßnahmen zur nachhaltigen beruflichen und sozialen Integration langfristig an das Unternehmen zu binden.

Seitens der sfs sind Dr. Peter Ittermann, Christina Meyn, Jens Maylandt, Ellen Hilf und als wissenschaftliche Hilfskraft Celine Dora in SEDIMA aktiv.

 

Weitere Informationen über das Projekt auf den Seiten von:

INQA

Offensive Mittelstand

Teilnehmende am SEDIMA Steuerkreis