Climate City Dash 2.0: Wie Daten und Ko-Kreation den städtischen Klimaschutz voranbringen

Im Rahmen der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ unterstützte das Projekt „Climate City Dash 2.0“ (CCD 2.0) die Städte München, Dortmund und Heidelberg auf ihrem Weg zur Klimaneutralität bis 2030. Ziel war es, angesichts zunehmender klimabedingter Herausforderungen datenbasierte Entscheidungsgrundlagen und kooperative Governance-Strukturen für eine wirksame, urbane Klimapolitik zu schaffen.
Die Weiterentwicklung und Implementierung des digitalen Klimadashboards ClimateView, das Emissionsdaten, Maßnahmen und Transformationspfade integriert und visualisiert, stellte den Kern des Projekts dar. So sollte eine transparente, evidenzbasierte Steuerung ermöglicht und eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geschaffen werden.
Trotz eines gemeinsamen methodischen Rahmens unterschieden sich die Städte in Reifegrad und Anwendung des Dashboards: Dortmund nutzte ClimateView bereits seit 2021, fokussierte den Wirtschaftssektor als zentralen Hebel und pilotierte die KI-basierte AI Intervention Library. Heidelberg integrierte Maßnahmen externer Akteure in das Dashboard und nutzte die Gesamtübersicht zur Priorisierung von Klimaschutzmaßnahmen. Die Stadt München, die die Projektleitung inne hatte, implementierte das Dashboard neu und entwickelte parallel dazu in einem ko-kreativen Stakeholder-Prozess organisationsübergreifende Maßnahmen.





