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SPIRE-SAIS: Skills Alliance for Industrial Symbiosis (SAIS) – A Cross-sectoral Blueprint for a Sustainable Process Industry (SPIRE)

Schlagwörter: Bildung, Europäische Dimension, Innovation

Projektlaufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2023

In orangenen Großbuchstaben durch einen bunten Kreis gehend "Spire-Sais".

Im Rahmen von SPIRE-SAIS soll eine Blaupause einer europäischen Agenda und Strategie für neue Kompetenzen in der energieintensiven Industrie entwickelt werden, mit dessen Hilfe neue Kompetenzbedarfe zu branchenübergreifender, industrieller Symbiose (IS) sowie Energieeffizienz kontinuierlich und kurzfristig gedeckt werden können.

Unternehmen, Industrie- und Branchenvertreter:

  • A.SPIRE
  • European Aluminium Association AISBL (EA)
  • Industrial Minerals Association Europe (IMA)
  • The European Steel Technology Platform (ESTEP)
  • Ferriere Nord Spa
  • Sidenor Aceros Especiales SL
  • European Water Supply and Sanitation Technology Platform (WSSTP)
  • Instytut Metali Niezelaznych (IMN)
  • Covestro Deutschland AG
  • Suez Groupe
  • Carmeuse
  • MITILINEOS
  • European Chemical Employers Group (ECEG)

Anbieter von Aus- und Weiterbildung:

  • Rina Consulting – Centro Sviluppo Materiali Spa (RINA/CSM)
  • Scuola Superiore di Studi Universitari e di perfezionamento SA (SSSA)
  • Instituto de Soldadura e Qualidade (ISQ)
  • Asociacion de Investigacion de Lasindustrias Ceramicas aice (ITC)
  • International Synergies LTD (ISL)
  • Institutul National de Cercetare-Dezvoltare Pentru Metale NEFE (IMNR)
  • H20-People B.V.
  • ART-ER

Forschungseinrichtungen:

  • TU Dortmund
  • Fundacion Circe Centro de Investigacion de Recursos y Consumos (CIRCE)
  • Visionary Analytics UAB

Assoziierte Partner:

  • IndustriALL (European Industry Union)
  • EIT Raw Materials
  • ThyssenKruppSteel Europe
  • CEFIC The European Chemical Industry Council
  • CEMBUREAU The European Cement Association
  • Creamie-Unie The European Ceramic Industry Association
  • Carbon Market Watch
  • Instituto de Technología Química Universitat Politècnica de València (UPV) – Consejo Duperior de Investigaciones Científicas (CSIC)

SPIRE-SAIS entwickelt eine Blaupause für eine Agenda, um neue Kompetenzbedarfe in Bezug auf branchenübergreifende industrielle Symbiose (IS) und Energieeffizienz in der energieintensiven Industrie kontinuierlich und kurzfristig zu decken. Die wichtigsten Ziele sind:

  • Proaktive Identifizierung von Kompetenzbedarfen sowohl in Firmen als auch bei Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Identifizierung, Entwicklung und Förderung erfolgreicher Branchenstrategien für Rekrutierung und Qualifizierung
  • Erstellen einer Datenbank industrieller Berufe, konkreter Rollen in Jobs und Kompetenzbedarfen
  • Maßnahmen zur Absicherung politischer Unterstützung
  • Entwicklung von „Key performance indicators“ (KPIs)

Das Hauptziel des Projekts ist die Erstellung einer Blaupause einer europäischen Agenda und Strategie für neue Kompetenzen in der energieintensiven Industrie, mit deren Hilfe Kompetenzbedarfe mit Bezug zu industrieller Symbiose (IS) und Energieeffizienz fortwährend und kurzfristig gedeckt werden können. Wirtschaftliche, digitale und ökonomische Entwicklungen sowie ansteigende Anforderungen an Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit konfrontieren die europäische und weltweite Industrie mit vielen Herausforderungen, zu denen nicht zuletzt die kontinuierliche Aktualisierung von Kompetenz-, Wissens- und Fähigkeitsprofilen der Belegschaften gehört. Vor dem Hintergrund multipler, kumulativer und sich stetig wandelnder wirtschaftlicher Herausforderungen und digitalen Entwicklungen, kann Personalpolitik nur durch den Einbezug aller relevanter Akteure und Stakeholder erfolgreich sein. Im Rahmen eines (sozialen) Innovationsprozesses wird eine Blaupausen-Strategie für die Entwicklung von Humankapital durch eine branchenübergreifende Skills Alliance der energieintensiven Industrien (EII) realisiert. Hierzu wird ein breites Spektrum an Schlüssel-Stakeholdern aus den acht Sektoren der Public-Private Partnership SPIRE (Stahl, Chemie, Mineralstoffe, Nichteisenmetalle, Wasser, Ingenieurwesen, Keramik und Zement) einbezogen. Dieses Projekt wird einen gemeinsamen Ansatz zu den branchenübergreifenden Kompetenzbedarfen und -herausforderungen bereitstellen und sich dabei insbesondere auf die Fähigkeiten konzentrieren, die für industrielle Symbiose und Energieeffizienz notwendig sind. Es wird angesichts der Bedarfe konkrete und praktische Strategien und Programme (Module und Werkzeuge) entwickeln.

Durch diesen Strategierahmen werden zwei wesentliche Ziele verfolgt:

  1. Proaktive Identifizierung von Kompetenzbedarfen, um angemessene Schulungen und Curricula zu konzipieren, inklusive neuer Bildungsinhalte und branchenübergreifender Pädagogiken (sodass Fähigkeiten und Bildungsinhalte gegenseitig anerkannt werden), sowohl innerhalb von Firmen als auch Bildungsträgern;
  2. Identifizierung, Entwicklung und Bewerbung erfolgreicher, branchenspezifischer Rekrutierungs- und Weiterbildungsschemata, inklusive erster (Unterrichts-)Methoden für das i) effiziente Management von Wissen bei hochqualifizierten ArbeiterInnen und ii) das Angehen von Rekrutierungsschwierigkeiten (z.B. Industrieattraktivität) zur Erweiterung des Talentpools und Etablierung diverser Belegschaften;

Die zwei zuvor genannten Ziele werden unterstützt durch:

  • Die Erstellung einer Datenbank industrieller Berufe, konkreter Rollen in Jobs und Fähigkeitsbedarfe, die i) die Rekrutierung; ii) die Jobsuche; iii) Bildungsangebote auf lokaler, Mitgliedsstaaten- und EU-Branchenebene und; iv) die Erleichterung bzw. Ermöglichung von Fähigkeitsbedarfsanalysen;
  • Maßnahmen zur Absicherung politischer Unterstützung durch die Skills Alliance, indem (Branchen-)Stakeholder und politische Entscheidungsträger auf EU- und Mitgliedsstaatsebene mobilisiert und einbezogen werden;
  • Entwicklung von Key Performance Indicators (KPIs) im Rahmen einer etablierten Skills Alliance, um Erfolg im Sinne der Ziele 1 und 2 kontinuierlich nachzuverfolgen und SPIRE-SAIS bei neu aufkommenden Herausforderungen (z.B. im Qualitätsmanagement) proaktiv anpassen zu können.

Aufbauend auf der bereits bestehenden SPIRE-Koordination, den SPIRE-Projekten und -Aktivitäten wird ein branchenübergreifender Industrielle-Symbiose-Ansatz, der alle acht energieintensiven SPIRE-Branchen abdeckt und europäische, nationale und regionale Perspektiven auf industrielle Symbiose vereint, den „interkulturellen“ Austausch zwischen verschiedenen Industriebranchen und den verschiedenen Qualifizierungsstufen verbessern (Blue Collar und White Collar, Generationenaustausch und grüne Fähigkeiten als übergreifende Themen). Dafür sind die einbezogenen Branchenverbände zentrale Kommunikations- und Verbreitungseinheiten, die die Projektergebnisse verbessern und ausschöpfen und Aufmerksamkeit für branchenübergreifende Energieeffizienz und industrielle Symbiose erzeugen.

Das Projekt ist als sozialer Innovationsprozess angelegt, was bedeutet, dass technologische, organisationale und soziale Aspekte und Einflüsse direkt von Anfang an in einer parallelen, zusammenhängenden Weise einbezogen werden. Schlüsselbestandteile von SPIRE-SAIS sind:

  • Aufbau auf bestehender SPIRE-Koordination, SPIRE-Projekten und -Aktivitäten (zu den Themen industrielle Symbiose und Energieeffizienz)
  • Die Perspektive der branchenbezogenen Blaupausen zu einem sektorübergreifenden Ansatz weiterentwickeln, bei dem alle acht energieintensiven SPIRE-Branchen beachtet werden.
  • Branchenverbände als zentrale Kommunikations- und Verbreitungseinheiten einbinden (auch für Feedback, qualitätssicherende Einheiten)
  • Bestandsaufnahme der umfangreichen Erfahrung und Kompetenz der Partner, die in der großen Zahl von Projekten zu Industrieller Symbiose, Energieeffienz und anderer beruflicher Bildung deutlich wird
  • Nicht zuletzt: branchenübergreifend Entwicklung und Austausch zwischen Industrievertretern, Firmen, politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaft und Bildung ermöglichen.

Dies wird über die folgenden acht Arbeitspakete („Work packages“) realisiert:

  • WP1: Verwaltung und Qualitätssicherung
  • WP2: Technologische und wirtschaftliche Entwicklung und Ausblick
  • WP3: (Firmen-)Anforderungen an Fähigkeiten und Ausblick
  • WP4: Systeme beruflicher Bildung: Zukünftige Anforderungen und Regulierungen nationaler Systeme beruflicher Bildung antizipieren
  • WP5: Entwicklung einer europäischen Blaupause
  • WP6: Transfer und Implementierung - EU- und Mitgliedsstaatenebene (Branchenverbände, Vertreter der beruflichen Bildung, Vorbereitung nationaler Umsetzung, Zusammenarbeit mit anderen Branchen, die Blaupausen entwickeln)
  • WP7: Politische Empfehlungen und Verbreitung (inkl. Kooperation mit Stakeholdern aus der EU und den Mitgliedsstaaten sowie nationalen Förderinstitutionen)
  • WP8: Kontrolle und Evaluierung

Projektleitung:

Projektmitarbeiter:innen:

Sachbearbeitung:


Kalender

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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