AWIEW bei der 39. Jahrestagung der Inklusionsforschung (IFO) in Bremen
- AWIEW

Vom 18. bis 20. Februar 2026 fand an der Universität Bremen die 39. Jahrestagung der Inklusionsforschung unter dem Leitthema „Forschung – Haltung – Aktivismus? Inklusionsforschung zwischen Bildungsutopie und Systemkonformität“ statt. Im Rahmen des SymposiumPlus zur Beruflichen Orientierung war das Projekt „Arbeiten – wie ich es will!“ (AWIEW) vertreten.
Lisa Preissner und Dr. Ann Christin Schulz (Sozial­forschungs­stelle, TU Dortmund) und Vertr. Prof. Dr. Bastian Pelka (Rehabilitationswissenschaften, TU Dortmund) präsentierten den Beitrag „Beschäftigungsoptionen bei Behinderung: Wie ein KI-gestütztes Tool Menschen mit Behinderung in der Berufsorientierung unterstützen kann“.
Sie zeigten, wie im Projekt AWIEW ein KI‑gestütztes Bedarfsanalyseinstrument entwickelt wurde, das Menschen mit Behinderung dabei unterstützt, eigene Interessen und Kompetenzen zu reflektieren, als Grundlage für eine selbstbestimmte berufliche Orientierung. Erkenntnisse aus der begleitenden Kontextforschung verdeutlichen zudem, dass das Tool kein Ersatz für die pädagogische Begleitung ist, sondern diese sinnvoll ergänzt.
Der Beitrag stieß auf großes Interesse seitens Forschung und Praxis, insbesondere aufgrund des Potenzials des entwickelten Tools, Selbstbestimmung in der beruflichen Orientierung zu fördern.







