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Fundamentum „Grundlagen Teilhabe durch (digitale) Medien“

Termine / Zeit / Ort:

Freitags, 10.00–12.00 und 12.00–14.00 Uhr (2 SWS)

In Präsenz, digital, oder hybrid?

Gemischt: präsent oder digital – immer synchron

Veranstaltungstyp:

Seminar

Semester:

WiSe 2022/23

Dozent:

Dr. habil. Christoph Kaletka 

Inhalte:

In der „digitalen Gesellschaft“ beobachten wir eine zunehmende Verlagerung gesellschaftlicher Prozesse in digitale Medien. Beispiele sind eLearning, einfache Kommunikation, eHealth, Austausch in Selbsthilfegruppen, elektronische Behördengänge und digitale Kunst. Doch bei weitem nicht alle BürgerInnen sind in der digitalen Gesellschaft angekommen: Rund 16 Millionen Menschen gelten als exkludiert, darunter viele  Menschen mit Behinderungen, Senioren/innen, Menschen mit geringer Bildung oder Menschen in ALG2-Bezug. Diese Menschen benötigen zielgruppenspezifische Unterstützungsmöglichkeiten, um ihre Mitbestimmungs- und Meinungsbildungschancen wahrnehmen, Chancen am Arbeitsmarkt ergreifen, sich weiterbilden und insgesamt am digitalen gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

„Digitale Inklusion“ will durch Zurverfügungstellung barrierefreier Zugänge, Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel und  die Vermittlung von Medienkompetenz, durch Empowerment in betroffenen Zielgruppen und das Thematisieren von Verschiedenheit zu einer inklusiv gestalteten digitalen Gesellschaft beitragen. Ein Panorama von engagierten Akteuren, innovativen Projekten, Förderprogrammen und Netzwerken arbeitet daran, die immer wichtiger werdende digitale Gesellschaft inklusiv zu denken und zu gestalten.

Im Projektdach „Teilhabe durch Medien“ werden Medienzugang, Medienbildung und Mediennutzung als Empowerment(praxis) im Horizont von Inklusion gedacht, die technologische wie soziale Innovationskonzepte erfordern. Empowerment ist grundsätzlich an der Entwicklung und Entfaltung von individueller Handlungsmächtigkeit bzw. -fähigkeit im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft orientiert; demzufolge sind Formen des barrierefreien Medienzugangs und einer handlungsorientierten Medienbildung als Grundlage einer Empowermentpraxis zu fassen, welche mittels Medien(-arbeit) Bildungs- sowie Veränderungspotenziale zur verbesserten Teilhabe auf Ebene des Individuums als auch auf Ebene von Gesellschaft freisetzt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahme am Projektstudium

Leistungsnachweis:

Fachbereich / Fakultät:

Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Studiengang:

BA Rehabilitationspädagogik

Links:

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

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Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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