BRISA-Projekt – Neues EU-Forschungsprojekt gestartet

Vom 14.6.2026 bis 15.6.2026 fand in Castellón (Spanien) das gemeinsame Kick-Off- Meeting aller Projektpartner statt. Im Mittelpunkt stand die Weichenstellung für die kommende Projektarbeit und das Kennenlernen der Projektpartner untereinander. Koordiniert wird das Forschungsprojekt von der ASOCIACION DE INVESTIGACION DE LASINDUSTRIAS CERAMICAS AICE in Castellón. Ziel des Projektes ist es, eine deutliche Substitution oder Reduzierung gefährlicher Stoffe und eine erhebliche Verringerung der Exposition durch bessere Kontrollen und Risikoprognosen in Echtzeit zu erreichen.
In ganz Europa sind viele Arbeitsplätze nach wie vor durch gesundheitsschädliche Stoffe wie kristallinem Siliziumdioxid, ultrafeinen Partikeln, zufällig vorkommenden Nanopartikeln, flüchtigen organischen Verbindungen (tVOCs), Benzol, Formaldehyd, PFAS, PAK, Mikroplastik und weiteren Stoffen belastet. Aktuelle Präventionsstrategien, Überwachungsmethoden und regulatorische Ansätze halten mit dem Ausmaß und der Komplexität dieser Risiken nicht Schritt. Ziel von BRISA ist es, diese Lücke durch die Integration sichererer Materialien, intelligenter Überwachungssysteme und praxistauglicher Schutzmaßnahmen für den Einsatz am Arbeitsplatz zu schließen.





