2026
sfs Forschung zu sozialer Innovation auf Konferenz in Manchester

Die R&D Management Conference gehört zu den zentralen internationalen Konferenzen für Forschung zu Innovation, Technologieentwicklung und organisationalem Wandel. Die Ausgabe 2026 an der University of Manchester, Alliance Manchester Business School, stellte die Frage, wie Gesellschaft, Organisationen und Innovationsökosysteme mit technologischen Umbrüchen umgehen können. Ein besonderer Fokus der vom Manchester Institute of Innovation Research organisierten Konferenz lag auf der Rolle von Kreativität und Resilienz bei der Gestaltung von Transformation.
Dr. Katrin Bauer, Wissenschaftlerin an der Sozial­forschungs­stelle (sfs), Fakultät Sozialwissenschaften der TU Dortmund, präsentierte Forschung zur Verbreitung sozialer Innovation an deutschen Hochschulen. Die Studie wird im Rahmen Plattform für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen (SIGU-Plattform) durchgeführt.
Die Diskussionen in der Session zeigten unterschiedliche Perspektiven darauf, wie Hochschulen auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren können – etwa durch neue Formen von Zusammenarbeit, Entrepreneurship‑Ansätze oder institutionelle Veränderungen. Der internationale Austausch bot wertvolle Anregungen für die weitere Forschung an der sfs.
Der Beitrag wurde in der Session „Innovation, People, Place, and Research: Strengthening the UK's Innovation Ecosystem“ vorgestellt. Während die Session das UK-Innovationsökosystem in den Blick nahm, brachte die Präsentation eine Fallstudie zum deutschen Hochschulsystem in die interessierte Diskussion ein. Dadurch eröffnete sich eine vergleichende Perspektive auf die Rolle von Hochschulen in Innovationsökosystemen und auf institutionelle Bedingungen für soziale Innovation.
Die Diskussion mit internationalen Forschenden bot wertvolle Impulse für die weitere Arbeit an der sfs und für die Frage, wie Hochschulen zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen können.





