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Fakultät Sozialwissenschaften

BRISA-Projekt – Neues EU-Forschungsprojekt gestartet

Gruppenfoto vom BRISA Konsortium © Miriam Labrado
BRISA Konsortium
Das am 01.06.2026 gestartete Forschungsprojekt BRISA beschäftigt sich mit Herausforderungen, die durch krebserregende und neu auftretende industrielle Luftschadstoffe entstehen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt vereint 17 Partner aus 8 Ländern und wird in den kommenden Jahren untersuchen, wie sich krebserregende und neu auftretende, vorrangig industrielle Schadstoffe (CEPIPs) systematisch eindämmen und dadurch Risiken für die menschliche Gesundheit und die biologische Vielfalt verringern lassen.

Vom 14.6.2026 bis 15.6.2026 fand in Castellón (Spanien) das gemeinsame Kick-Off- Meeting aller Projektpartner statt. Im Mittelpunkt stand die Weichenstellung für die kommende Projektarbeit und das Kennenlernen der Projektpartner untereinander. Koordiniert wird das Forschungsprojekt von der ASOCIACION DE INVESTIGACION DE LASINDUSTRIAS CERAMICAS AICE in Castellón. Ziel des Projektes ist es, eine deutliche Substitution oder Reduzierung gefährlicher Stoffe und eine erhebliche Verringerung der Exposition durch bessere Kontrollen und Risikoprognosen in Echtzeit zu erreichen. 

In ganz Europa sind viele Arbeitsplätze nach wie vor durch gesundheitsschädliche Stoffe wie kristallinem Siliziumdioxid, ultrafeinen Partikeln, zufällig vorkommenden Nanopartikeln, flüchtigen organischen Verbindungen (tVOCs), Benzol, Formaldehyd, PFAS, PAK, Mikroplastik und weiteren Stoffen belastet. Aktuelle Präventionsstrategien, Überwachungsmethoden und regulatorische Ansätze halten mit dem Ausmaß und der Komplexität dieser Risiken nicht Schritt. Ziel von BRISA ist es, diese Lücke durch die Integration sichererer Materialien, intelligenter Überwachungssysteme und praxistauglicher Schutzmaßnahmen für den Einsatz am Arbeitsplatz zu schließen.