Zum Inhalt

Die Zukunft der industriellen Einfach­arbeit aus der Geschlechterperspektive (ZudiEG)

Schlagwörter: Arbeitsorganisation, Beteiligung, Mikropolitik, Geschlechterverhältnis, Frauenförderung

Projektlaufzeit: 01.10.2016 - 31.05.2018

Das Projekt wird gefördert durch das FGW – Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (e.V.)

Das Projekt ZudiEG liefert differenzierte Erkenntnisse über die Entwicklung der industriellen Einfach­arbeit im Kontext der Digitalisierung mit dem Fokus auf Geschlecht.

Technische Universität Dortmund
Prof. i.R. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen

Das Ziel des Projekts ZudiEG besteht darin, reflexives Handlungswissen zur geschlechterkompetenten Gestaltung industrieller Einfach­arbeit im Kontext der Digitalisierung bereitzustellen. Damit soll die gesellschaftliche Diskussion zur Digitalisierung von Arbeit um eine Geschlechterperspektive ergänzt und ein Beitrag zur Vermeidung von Diskriminierung und sozialer Ungleichheit geleistet werden. 

Die Digitalisierung von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft ist derzeit omnipräsent in Politik, Medien und Wissenschaft. Die Wirkungen der Digitalisierung für das Geschlechterverhältnis sind bislang jedoch nicht ausreichend Gegenstand der Debatte und das, obwohl die Geschlechterperspektive bei den aktuellen Veränderungen der Arbeitswelt eine zentrale Rolle spielen wird. 

Im Mittelpunkt des Projekts „Zukunft der industriellen Einfach­arbeit aus der Geschlechterperspektive (ZudiEG)“ stehen insbesondere die Perspektiven der Industriearbeit. Industrielle Einfach­arbeit könnte sich, laut bisheriger Prognosen, in zwei unterschiedliche Richtungen entwickeln: Sie kann entweder integriert werden in Arbeitsgruppen, bestehend aus unterschiedlichen Beschäftigten mit unterschiedlichen Qualifikationen, in denen Selbstorganisation, gleichberechtigte Zusammenarbeit und die Nutzung des vorhandenen Erfahrungswissens aller eine zentrale Rolle spielen. Sie könnte allerdings aufgrund der Digitalisierung auch gänzlich substituiert und sukzessive personell abgebaut werden.

 

Zentrale Fragen des Projekts ZudiEG sind:

  • Wie hängt der Arbeitstypus industrieller Arbeit mit dem Geschlechterverhältnis zusammen?
  • Wie bestimmt das Geschlechterverhältnis die Entwicklung industrieller Einacharbeit?
  • Welche Bedingungen, Einflussfaktoren und Verlaufsmuster existieren für diesen Arbeitstyp?

Betriebliche Auseinandersetzungsprozesse, die über den Einsatz von Technik und die Organisation der Arbeit sowie den Personaleinsatz entscheiden, sind mit der explorativen Studie gleichermaßen angesprochen. Es geht um mögliche emanzipatorische Potenziale neuer digitalisierter Arbeitsformen und damit verbundene Risiken und Chancen für Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Letztlich geht es um die Frage, wer zu den Digitalisierungsgewinnerinnen und -gewinnern und wer zu den Verliererinnen bzw. Verlierern zählen wird.

Im Mittelpunkt steht ein exploratives Vorgehen zur Analyse der aktuellen Situation und der Zukunft „einfacher“ Industriearbeit. Neben Sekundäranalysen kommen qualitative sozialwissenschaftliche Methoden zum Einsatz. Sie beinhalten Interviews mit Expertinnen und Experten aus Politik, Verbänden, Gewerkschaften, aus Unternehmen und der Wissenschaft zur Zukunft industrieller Einfach­arbeit aus der Geschlechterperspektive.

Im Ergebnis erfolgen eine Beschreibung des Ist-Zustands und die Ermittlung der Herausforderungen und Handlungsbedarfe in den Betrieben.

Projektleitung:

Sachbearbeitung:

Projektleitung:

Sachbearbeitung:


Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.