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ProPolis – Grundlagen für die Operationalisierung von PALM-4U – Praktikabilität und Verstetigungsstrategie

Schlagwörter: Stadtklima, Stadtklimamodell, Stadtklimaforschung, Nutzungssituation, Anwender, Praxis

Projektlaufzeit: 01.10.2019 - 31.01.23

ProPolis Logo. Dreidimensional gestaltete Würfel aufeinander stehend angeordnet. In der ersten Reihe zwei, dann vier, dann drei Stück und dann einer. In hellem blau an der linken Seite und dunklem blau an der rechten Seite. Darunter in Eckigen Klammern "UC" mit einem hoch zwei Zeichen. Daneben der Name "ProPolis".
Links der Schriftzug "DLR Projektträger". Darübereine Figur aus zwei übereinanderliegenden Rechtecken. Rechts der Bundesadler, daneben ein horizontaler schwarz-rot-goldener Streifn und der Schriftzug "GEFÖRDERT VOM: Bundesministerium für  Bildung und Forschung" © Quelle: sfs

„Stadtklima im Wandel“ - Urban Climate Under Change [UC]² ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Fördermaßnahme zur Entwicklung eines innovativen Stadtklimamodells.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Nach erfolgreicher Durchführung der ersten Projektphase, wurde das Forschungsprogramm „Stadtklima im Wandel“ für eine zweite Phase gefördert.

Die gesamte Fördermaßnahme „Stadtklima im Wandel 2“ hat zum Ziel, das in der ersten Phase entwickelte Modell PALM-4U zu einem praxistauglichen Modell weiterzuentwickeln und in einen operationellen Betrieb zu überführen. PALM-4U soll in der Lage sein, die tägliche Planungsarbeit im städtischen Umfeld zu unterstützen und so dazu beitragen, Klimawandelaspekte angemessen zu berücksichtigen, indem aktuelle und zukünftige Fragestellungen zum Stadtklima und für eine klimawandelgerechte Siedlungs- und Freiraumentwicklung beantwortet werden.

Die TU Dortmund/Sozialforschungsstelle führt im Rahmen der Fördermaßnahme das Projekt ProPolis durch. Im Rahmen von ProPolis werden die notwendigen Grundlagen für den operationellen Betrieb des neuen Stadtklimamodells PALM-4U erarbeitet und soweit möglich auch implementiert.

  • GERICS: Climate Service Center Germany
  • Deutsches Institut für Urbanistik
  • GEO-NET Umweltconsulting GmbH
  • Technische Universität Dortmund – Sozialforschungsstelle
  • Fraunhofer IBP

Kommunale Praxispartner aus den Städten Berlin, Bonn, Chemnitz Dresden, Essen, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, München, Stuttgart.

Die Aufteilung des Konsortiums in die drei Module: Modul A (Modellentwicklung), Modul B (Modellvalidierung) und Modul C (Praxistauglichkeitsprüfung) aus der ersten Förderphase wurde beibehalten.

Die beide Modul C-Verbünde KliMoPrax (durchgeführt u.a. von der sfs) und UseUClim aus der erste Phase haben sich für Phase zwei zusammengeschlossen. Somit ist ProPolis als Fortführung der Projekte KliMoPrax und UseUClim zu sehen.

Entwicklung eines zukunftfähigen und leistungsstarken Stadtklimamodells für die Praxis sowie eine Verstätigungsstrategie für die Anwendung nach Projektende.

Die gesamte Fördermaßnahme „Stadtklima im Wandel 2“ hat zum Ziel, das in der ersten Phase entwickelte Modell PALM-4U zu einem praxistauglichen Modell weiterzuentwickeln und in einen operationellen Betrieb zu überführen. PALM-4U soll in der Lage sein, die tägliche Planungsarbeit im städtischen Umfeld zu unterstützen und so dazu beitragen, Klimawandelaspekte angemessen zu berücksichtigen, indem aktuelle und zukünftige Fragestellungen zum Stadtklima und für eine klimawandelgerechte Siedlungs- und Freiraumentwicklung beantwortet werden.

Das Forschungsprogramm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Dauer von 36 Monaten gefördert. Das umfangreiche Vorhaben besteht aus drei Verbundprojekten mit Partnern aus Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen und arbeitet mit verschiedenen Kommunen aus der gesamten Bundesrepublik zusammen. Darunter kommunale Praxispartner aus den Städten Berlin, Chemnitz, Dresden, Essen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, München und Stuttgart.

Im Rahmen von ProPolis (einem der drei Verbundprojekte des Forschungsvorhabens) werden gemeinsam mit Akteuren aus den beteiligten Kommunen die Praxistauglichkeit des Modells erprobt und eine Verstätigungsstrategie sowie eine Community of Practice entwickelt. Die Zielgruppe bilden planende, steuernde und handelnde Akteure. Diese sollen mithilfe des neuen Stadtklimamodells perspektivisch in die Lage versetzt werden, Aussagen zu möglichen Auswirkungen baulicher oder klimatischer Änderungen auf städtische Räume und Situationen für kommunale, private und gewerbliche Planungs- und Entscheidungsprozesse zu tätigen.

Das Projekt ist in sieben Arbeitspakete aufgeteilt und umfasst ein verbundübergreifendes Workshopkonzept.

Die TU Dortmund ist verantwortlich für Aktivitäten zur Erstellung einer ‚Anwender Community of Practice‘ sowie für den Wissenstransfer. Die Community of Practice bildet eine zentrale Grundlage für die Verstetigung der Modellanwendung und flankiert die technischen Entwicklungsarbeiten. Dazu wird eine Stakeholderstruktur aufgebaut, die gemeinsam mit Praxispartnern kontinuierlich weiterentwickelt und evaluiert wird. Ferner koordiniert die TU Dortmund den Wissenstransfer und die Modellverbreitung. Zusätzlich fassen ‚User Stories‘ komplexe Anwendungskontexte zusammen und ermöglichen einen größeren Impact und Bewusstseinsbildung bei den Anwendern. Für die Verbreitung des Modells in die Anwenderpraxis werden Vernetzungsmöglichkeiten in nationale und internationale Projekte und Netzwerke erprobt.

Eine weitere wichtige Rolle übernimmt die TU Dortmund bei der Gestaltung eines Dialogprozesses zwischen Wissenschaft und Praxis. Letztendlich wird auch die Praxistauglichkeit von PALM-4U evaluiert und weitere Empfehlungen werden formuliert. Zentrales Veranstaltungsformat stellen die sogenannten Experimentierräume (ExLabs) dar. Unterschieden wird zwischen ExLab 1-20, die vor Ort mit einzelnen Praxispartnern durchgeführt werden und ExLab A-H, in denen thematische Schwerpunkte für mehrere Praxispartner vertieft werden. Die Durchführung von ExLabs unter Einbindung der Praxispartner ist für eine Praxiserprobung von PALM-4U unabdingbar. Während die Vor-Ort ExLabs 1-20 insbesondere der Sammlung von Erfahrungen mit der Praxistauglichkeit und einer Vertiefung der Modellanwendung in der Planungspraxis der Praxispartner dienen, wird ein Großteil der thematischen ExLabs vor allem im späteren Projektverlauf zur Einholung von Live-Feedbacks für zukünftige Anwendungsfelder und Nutzer von PALM-4U eingesetzt.

Um PALM-4U als Community Model zu etablieren, wird eine Community of Practice (CoP) aufgebaut, in der Kommunen und andere Praxisanwender sich vernetzen und austauschen können. Mittelpunkt dieser Aktivität ist das neu aufgebaute Forum, in dem sich neben den Projektteilnehmenden auch externe Interessierte anmelden können. Im Forum finden Sie Ankündigungen, Newsletter und allgemeine Hinweise zur Nutzung von PALM-4U. Inhaltliche Fragen zum Stadtklimamodell können Sie sowohl mit anderen Anwender*innen als auch mit Expert*innen aus dem Projekt diskutieren. Zudem werden im Forum zum späteren Zeitpunkt alle Schulungsunterlagen und das neue Nutzerhandbuch veröffentlicht.

Wenn Sie Interesse an der Nutzung von PALM-4U haben, können Sie sich im Forum anmelden und erhalten dort weitergehende Informationen.

Projektleitung:

Projektmitarbeiter:innen:

Sachbearbeitung:


Kalender

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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