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Nachfolgeplanung und Übergangsgestaltung im Betriebsrat

Schlagwörter: Industrielle Beziehungen, Interessenvertretung, Organisationsentwicklung und -Beratung, Organisationskultur

Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 31.08.2019

Hans-Böckler-Stiftung

Das Projekt untersucht, wie Betriebsratsgremien bei einer anstehenden Neubesetzung des Vorsitzes agieren. Hierzu werden Fallstudien mit Interviews und Gruppendiskussionen in Betriebsratsgremien unterschiedlicher Größe aus verschiedenen Branchen durchgeführt.

Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

Es sollen unterschiedliche individuelle und kollektive Deutungsmuster mit Blick auf Nachfolgeplanung in Betriebsratsgremien erfasst werden.

Dass die demografische Entwicklung die Arbeitswelt vor enorme Herausforderungen stellt, ist unbestritten. Was seit Längerem mit Blick auf die Fachkräfte in den Betrieben diskutiert wird, spiegelt sich auch im Bereich der Interessenvertretung wider: Langjährig aktive Wissens- und ErfahrungsträgerInnen (hierbei häufig Betriebsratsvorsitzende) werden altersbedingt aus den Betriebsräten ausscheiden. Experten schätzen gar, dass zur Betriebsratswahl in diesem Jahr 40 Prozent der Betriebsratsmitglieder nicht mehr zur Wahl antreten.

Wie gehen Betriebsräte mit dem Umstand um, dass nach vielen Jahren der Vorsitz neu besetzt werden muss? Wird die Nachfolgeplanung frühzeitig und systematisch angegangen? Welche Fragen treiben hierbei einzelne Mitglieder wie auch das Gremium als Ganzes um? Von wem erhalten Betriebsräte Unterstützung? Diesen Fragen geht das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Forschungsprojekt „Nachfolgeplanung und Übergangsgestaltung im Betriebsrat“ nach, das der Forschungsbereich 4 der Sozialforschungsstelle gemeinsam mit dem Institut für Gerontologie an der TU Dortmund seit Jahresbeginn durchführt.

In mehreren Betriebsratsfallstudien werden Gremien untersucht, in denen ein Wechsel des Vorsitzes bei den diesjährigen Betriebsratswahlen bevorsteht, oder bereits stattgefunden hat. Untersucht werden Gremien unterschiedlicher Größe aus verschiedenen Branchen. Sofern die Wahl noch nicht stattgefunden hat, werden zu einem ersten Erhebungszeitpunkt Interviews mit dem/der scheidenden Vorsitzenden, dem/der designierten Nachfolger/in sowie Gruppendiskussionen mit Gremiumsmitgliedern durchgeführt. Hierbei steht im Vordergrund, wie der/die scheidende Vorsitzende die Nachfolge organisiert; wie dieser die eigene Rolle wahrnimmt und wie dieser Prozess durch das Gremium interpretiert wird. Nachdem die Wahl stattgefunden hat, werden dieselben Erhebungsinstrumente erneut angewendet, um den Beginn der Wirkungsperiode unter dem neuen Vorsitz zu reflektieren. Das Projekt endet im Frühjahr 2019.

Das methodische Vorgehen ist qualitativ angelegt. Erhebungsmethoden sind Interviews und Gruppendiskussionen. Für die Auswertung wird der Ansatz der qualitativen Inhaltsanalyse (z.B. Kuckartz 2012, Mayring 2010) genutzt.

Projektleitung:


Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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