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MAKE-IT – Understanding Collective Awareness Platforms with the Maker Movement

Schlagwörter: Innovation, Nachhaltigkeit, Sozialer Wandel

Projektlaufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2017

schwarzer Schriftzug "MAKE-IT". Darüber W-Lan Symbol. Vom Punkt aus geht eine Linie, die einen grünen Kreis, ein orange Sechseck, ein rotes Viereck und ein blaues Dreieck unterstreicht und sich bis über das Dreick zieht.

European Union – Horizon 2020

MAKE-IT untersucht wie Collective Awareness Platforms (CAPs) Maker-Gemeinschaften unterstützen und inspirieren und welcher gesamtgesellschaftlichen Einfluss sich daraus ergibt.

  • TNO - Netherlands Organisation for Applied Scientific Research (Netherlands)
  • DTI – Danish Technological Institute (Denmark)ZSI – Zentrum für Soziale Innovation / Centre for Social Innovation Vienna (Austria)
  • TUDO/sfs - Technische Universität Dortmund Sozialforschungsstelle (Germany)
  • IAAC – FabLab Barcelona, The Institute for Advanced Architecture of Catalonia (Spain)
  • FLZ – FabLab Zagreb (Croatia)
  • HLW – Happylab Gmbh Wien (Austria)
  • AHHAA – Science Centra AHHAA (Estonia)
  • CIR – Create it Real ApS (Denmark)

Das Projekt MAKE-IT verfolgt das Ziel ein besseres Verständnis zu erlangen inwiefern „Collective Awareness Platforms“ (CAPs) die steigende Popularität der Maker-Bewegung beeinflusst hat. Darüber hinaus soll untersucht werden inwieweit die Maker-Bewegung von CAPs gebraucht macht, um soziale Innovation und Nachhaltigkeit voranzubringen.

Die konkrete Zielsetzung von MAKE-IT ist es, ...

  • den CAPs-Ansatz in einen neuen Bereich auszuweiten: Das Projekt MAKE-IT erweitert den CAPs-Ansatz um die Perspektive der gemeinschaftlichen Produktion physischer Objekte. Bislang umfasst der CAPs-Ansatz vornehmlich die gemeinschaftliche Generierung von Wissen und abstrakten Entitäten.
  • multidisziplinäre Forschung in Bezug auf die Rolle und den Einfluss von CAPs auf die Maker-Bewegung zu betreiben.
  • eine Aktionsforschung durchzuführen. Ziel ist hier die neu gewonnenen Erkenntnisse in die Maker- und CAPs-Gemeinschaften zurück zu tragen.
  • einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Maker-Bewusstseins und der Maker-Kultur zu leisten. Diese ist als Bestandteil eines weitreichenden Technologiewechsels und sozioökonomisch nachhaltigen Wachstums zu betrachten. MAKE-ITs Beitrag wird zum einen durch ein verbessertes Verständnis von sozioökonomischen Veränderungen und Herausforderungen geleistet. Zum anderen deckt MAKE-IT unterliegende, technologische Faktoren auf, die Zukunftstrends, Herausforderungen und Chancen maßgeblich mitbestimmen.

Das Projekt MAKE-IT untersucht inwieweit „Collective Awareness Platforms“ für Nachhaltigkeit und soziale Innovation (CAPs) die Entwicklung und Steuerung der Maker-Bewegung beeinflussen. „Collective awareness platforms for sustainability and social innovation“ (CAPS) sind ICT-Plattformen, die die Vernetzung verschiedener sozialer Medien, sowie Wissen und Daten aus realen Umfeldern (wie dem „Internet der Dinge“) vorantreiben. Ziel dieser Plattformen ist es ein Bewusstsein für gesellschaftliche Probleme und mögliche kollektive Lösungsansätze zu kreieren. Dabei sollen neue Formen sozialer Innovation geschaffen werden. Darüber hinaus wird beleuchtet wie diese beiden Bewegungen voneinander profitieren können. Zum einen sollen so weitere Einblicke in das Phänomen Maker-Bewegung ermöglicht werden. Zum anderen wird ein besseres Verständnis der diversen Anwendungen und Einflüsse von CAPs in verschiedenen Kontexten angestrebt. Um dieses Forschungsziel zu erreichen verfolgt MAKE-IT einen multidisziplinären Forschungsansatz (dieser beinhaltet u.a. Verhaltensstudien, Sozialpsychologie, Soziologie, VWL, Umweltwissenschaften, Technologiestudien).

Dabei wird die Rolle von CAPs unter folgenden Aspekten beleuchtet:

  1. Wie sieht die Organisation und Leitung von Maker-Gemeinschaften aus?
  2. Was tun und wie verhalten sich Maker in diesen Gemeinschaften?
  3. Welcher gesellschaftliche Einfluss und Mehrwert wird geschaffen?

Aufbauend auf Phase eins, in der zunächst die theoretische Grundlage entwickelt wird, werden in der zweiten Phase von MAKE-IT individuelle Maker-Gemeinschaften in einem partizipativen Verfahren mittels Fallstudien- und Aktionsforschungsdesign genauer betrachtet. Zunächst wird dabei in den Fallstudien das Augenmerk auf die Charakteristika einzelner Maker-Gemeinschaften gelegt. Anschließend werden im Aktionsforschungsansatz verschiedene Gemeinschaften zusammengebracht, um neue Kooperationsformen innerhalb der MAKE-IT Plattform zu testen.

Projektleitung:

Projektmitarbeiter:innen:


Kalender

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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