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IncluScience –Disability Mainstreaming in Wissenschaft und Praxis

Schlagwörter: Beteiligung, Innovation, Sozialer Wandel

Projektlaufzeit: 01.03.2021 - 28.02.2025

Logo des Projektes "IncluScience –Disability Mainstreaming in Wis­sen­schaft und Praxis"
Schriftzug Bundesministerium für Bildung und Forschung, Adler und schwarz, rot, goldener Streifen © Quelle: sfs

Das Projekt hat eine Laufzeit von März 2021 bis Dezember 2024 und wird im Rahmen des Förderbereichs Bürgerforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es gehört zu 15 Projekten, die bis Ende 2024 die Zusammenarbeit von Bürger*innen und Wissenschaftler*innen inhaltlich und methodisch voranbringen und Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben sollen. Weitere Informationen unter: www.buergerschaffenwissen.de

IncluScience ist ein bürgerwissenschaftliches Projekt, das mit Menschen mit Seh-, Hör- und Mobilitätseinschränkungen sowie kognitiven Beeinträchtigungen auf Augenhöhe die Wheelmap mitgestaltet und um bestimmte Ortstypen (Verticals) erweitert. Im Weiteren werden im Rahmen des Projekts inklusive partizipative Methoden für inklusive Bürgerwissenschaften entwickelt und in einem bürgerwissenschaftlichen Instrumentenkoffer gebündelt.

IncluScience verfolgt zwei grundlegende Ziele. Zum einen die Erweiterung der Wheelmap.org um einen bürgerwissenschaftlichen Ansatz (Verticals) und zum anderen die Erstellung eines bürgerwissenschaftlichen Instrumentenkoffers für inklusive Bürgerwissenschaft.

Das Projekt IncluScience verfolgt den Anspruch inklusiver Bürgerwissenschaften, indem von der Orientierung an Herausforderungen über die Ableitung von Forschungsfragen bis hin zum Methodendesign und Gestaltung von Lösungen und Produkten, BürgerInnen einbezogen werden. Dabei werden insbesondere für die Erweiterung der Wheelmap.org um bestimmte Ortstypen (Verticals wie z.B. Kinos, Bahnhöfe, Restaurants) Menschen mit Seh-, Hör- und Mobilitätseinschränkungen sowie kognitiven Beeinträchtigungen konsequent auf Augenhöhe als Co-Forscher einbezogen. Denn aus ihrer Sicht ergeben sich zu unterschiedlichen Verticals unterschiedliche Fragen, die hinsichtlich der Barrierefreiheit zu bewerten sind. Dargestellt wird die Bewertung der Barrierefreiheit von insgesamt drei Verticals auf der Wheelmap.org.

IncluScience bereitet außerdem auch die in dem Entwicklungsprozess der Verticals erzeugten Modelle und Verfahren für die Beteiligung von Bürger*innen, insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen, für andere bürgerwissenschaftliche Projektvorhaben auf. Dazu wird im Rahmen von IncluScience ein bürgerwissenschaftlicher Instrumentenkoffer für inklusive Bürgerwissenschaft entwickelt. Dieser soll für den Wissenstransfer auch über die Projektlaufzeit hinaus zur Stärkung der Inklusivität partizipativer Bürgerwissenschaft beitragen.

  • Desktop-Recherche
  • Praxis-Workshops mit Menschen mit Beeinträchtigung und Expert*innen
  • Umfragen in Form von Fragenkatalogen
  • Entwicklung eines prototypischen Verticals
  • Entwicklung eines bürgerwissenschaftlichen Instrumentenkoffers

Die bürgerwissenschaftliche Begleitung durch die sfs baut zudem auf folgende Methoden:

  • Evaluation der Maßnahmen mit quantitativen und qualitativen Methoden unter Einbezug der Stakeholder
  • Evaluationsworkshops
  • Anbindung an wissenschaftlichen Reflexionsraum durch Publikation und der Teilnahme an Tagungen

Projektleitung:

Projektmitarbeiter:innen:


Kalender

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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