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Fakultät Sozialwissenschaften
Berufliche Orientierung für Menschen mit Behinderungen durch KI

Projekt „AWIEW“ für den exzellent-Preis nominiert!

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  • AWIEW
Gruppenfoto auf der auf der 8. Community Health Konferenz 2025 © Moritz Hölzer; Kirstin Günther
Das Team von AWIEW auf der CHK 2025 in Bochum
Der renommierte „exzellent“-Preis wird seit 20 Jahren durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM) verliehen und ehrt Projekte, die sich für Innovationen einsetzen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fördern. Das Projekt „Arbeiten, wie ich es will!“ (Leitung: Vertr.-Prof. PD Dr. Bastian Pelka) wurde nun in der Kategorie „Arbeit“ nominiert.

„Menschen mit Behinderungen erhalten deutlich mehr berufliche Orientierung als Menschen ohne Behinderungen“, sagt Bastian Pelka, doch: „diese Beratung ist oft voreingenommen und nimmt die Wünsche behinderter Menschen zu wenig auf. Darum soll unser Tool einen Paradigmenwechsel ermöglichen und die selbstgesteuerte Reflexion der eigenen beruflichen Interessen fördern“. Dazu setzt das Projekt auf ein KI-gestütztes Tool, mit dem Nutzende in einen Dialog treten können. In diesem Dialog werden Stärken und Interessen identifiziert, berufliche Optionen vorgestellt, Hilfsmittel und Unterstützung thematisiert und weitere Quellen aufgezeigt.

Dieses Konzept hat offenbar auch die Jury des exzellent-Preises überzeugt, so dass das Projekt nun für den Preis nominiert wurde. Eine interdisziplinäre Fachjury prüft nun alle Bewerbungen und wählt die Preisträger aus. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen von You can!, dem Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben, am 11. März 2026 in Leipzig statt.

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