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Soziale und technologische Innovationen für klimaneutrale Prozessindustrien

Antonius Schröder zum Leiter der Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Innovation“ in EU-Programm Processes4Planet ernannt

Ein Porträtfoto von Antonius Schröder © Christian Teichmann ​/​ sfs
sfs-Wissenschaftler Antonius Schröder

Die europäischen Prozessindustrien stehen vor der Herausforderung, bis 2050 klimaneutral und zirkulär zu werden. Dieser Transformation nimmt sich das EU-Programm Processes4Planet an. sfs-Wissenschaftler Antonius Schröder bringt nun seine Expertise zu sozialen und technologischen Innovationen in der Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Innovation“ von Processes4Planet ein.

Ziel von Processes4Planet ist es, die europäischen Prozessindustrien bis 2050 klimaneutral und zirkulär zu gestalten und gleichzeitig ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das Programm ist eine öffentlich-private Partnerschaft der EU-Kommission mit dem Verband der Europäischen Prozessindustrien (A.SPIRE), zu dem beispielsweise die Stahl-, Chemie- und Zementindustrie gehören.

Technologieentwicklung wird dabei aus einer holistischen Perspektive betrachtet, die auch die Bedeutung veränderter Praktiken und Verhaltensweisen in den Blick nimmt, genauso wie die Einbeziehung der Gesellschaft in Innovationsprozesse. Daran anknüpfend wird Antonius Schröder in seiner neuen Funktion als Leiter der ständigen Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Innovation“ seine Expertise zu technologischer und sozialer Innovation in der europäischen Industrieforschung einbringen. An der sfs leitet er derzeit das EU-geförderte Projekt „SPIRE-SAIS: Skills Alliance for Industrial Symbiosis (SAIS) – A Cross-sectoral Blueprint for a Sustainable Process Industry (SPIRE)”, das ebenfalls mit den europäischen Prozessindustrien kooperiert, und bis 2023 eine Blaupause einer europäischen Agenda und Strategie für neue Kompetenzen in Bezug auf industrielle Symbiose und Energieeffizienz in der energieintensiven Industrie entwickelt.

Neben anderen Aktivitäten fördert Processes4Planet über das Förderprogramm Horizon Europe unter anderem Projekte, die Zirkularität, Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit in den Prozessindustrien voranbringen. Mehr Informationen über Ausrichtung und Ziele der Partnerschaft finden sich im Dokument Processes4Planet Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) 2050.

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

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Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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