Zum Inhalt
5th Global Research Conference

Mehr als 200 Forscher:innen, Praktiker:innen und Politikgestalter:innen diskutieren in Dortmund über soziale Innovation

Publikum in der DASA bei dem Event "5thGlobal Research Conference: Social Innovation and Socio-Digital Transformation. Towards a Comprehensive Innovation Policy" © sfs

Am 28. und 29. Oktober 2019 veranstaltete die European School of Social Innovation (ESSI) gemeinsam mit der TU Dortmund (Sozialforschungsstelle Dortmund) und der DASA Arbeitsweltausstellung die ‘5th Global Research Conference: Social Innovation and Socio-Digital Transformation - Towards a Comprehensive Innovation Policy’ in Dortmund. Das Schlüsselevent zu sozialer Innovation brachte mehr als 200 Forscher:innen, Praktiker:innen und Politikgestalter:innen aus 40 Ländern zusammen.

In der inspirierenden Atmosphäre der DASA Arbeitsweltausstellung diskutierten mehr als 200 Teilnehmer:innen aus aller Welt die Rolle sozialer Innovationen in der digitalen Transformation. Im Plenum boten eindrückliche Keynotes von Flor Avelino, Benoît Godin, Jürgen Howaldt, Lars Hulgård, Philippe Martin, Geoff Mulgan, Johan Schot und Elizabeth Shove eine breite Grundlage für die Diskussionen auf der Konferenz und darüber hinaus. Die Vorträge dieser einflussreichen Forscher:innen und Praktiker:innen sowie Politikgestalter:innen aus aller Welt öffneten den Blick auf aktuelle Themen der Erforschung sozialer Innovation, angrenzende Themenfelder und praktische Implikationen.

Dabei wurden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sozialer Innovation in Forschung und Praxis thematisiert und in den anschließenden Podiumsdiskussionen weiter vertieft und diskutiert – und das aus verschiedensten Perspektiven. Die Keynotes und Diskutanten hoben hervor, dass soziale Innovationen stärkere Konzepte und eine Stärkung der Forschung benötigen. Dies könne durch die Etablierung neuer Innovationsparadigma, neuer Narrative sozialen Wandels, mehr politischen Engagements und einen Ausbau politischer Unterstützung geschehen. In den Vorträgen und Diskussionen wurde zudem eine Stärkung der Rolle sozialer Innovationen für die Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen gefordert. Um das Verständnis von sozialer Innovation zu stärken, wurde die Bedeutung verknüpfter Mechanismen hervorgehoben. So sei es beispielsweise bedeutsam, den Prozess des Wandels sozialer Praktiken zu berücksichtigen und die Auswirkungen von gesellschaftlichen Transformationen zu beleuchten. 

Die Forschungskonferenz profitierte in ihrem weiteren Verlauf zudem von der Vielfalt bedeutender Themen in 12 parallelen Workshops. Hier wurden die ‚Hot Topics‘ der gegenwärtigen Forschung und Praxis sozialer Innovation in den Vordergrund gestellt und lebhaft diskutiert. Die Rolle eines neuen Innovationsparadigmas und die Bedeutung von Forschung in den Bereichen Sozial- und Humanwissenschaften wurde dabei genauso hervorgehoben, wie die Frage nach der Diffusion sozialer Innovationen und wie ihre Wirkung messbar gemacht werden kann. Ebenso wurden Ökosysteme sozialer Innovationen (u.a. mit besonderem Fokus auf die Bedeutung der Rollen von Politik und Hochschulen) beleuchtet, die Landschaft von Laboratorien sozialer Innovation thematisiert und auch der Zusammenhang mit sozialer Transformation rückte in den Fokus. Darüber hinaus gab es einen regen Austausch über die Bedeutung sozialer Innovation für Technologie, soziale Inklusion, Arbeit und nachhaltige Entwicklung in Zeiten der digitalen Transformation.

Im Rahmen der Forschungskonferenz wurde auch der neu erschienene Sammelband ‘Atlas of Social Innovation – 2nd Volume: A World of New Practices’ präsentiert und sehr positiv von den Teilnehmer:innen aufgenommen. Die Anwesenden zeigten sich sehr interessiert an den 43 Artikeln, die unter Federführung der Herausgeber:innen Jürgen Howaldt, Christoph Kaletka, Antonius Schröder und Marthe Zirngiebl gesammelt worden sind und einen umfassenden Überblick über die Welt sozialer Innovation geben.

Die Konferenz wurde von ESSI – European School of Social Innovation, der TU Dortmund (Sozialforschungsstelle Dortmund - sfs) und der DASA Arbeitswelt Ausstellung veranstaltet.

Dabei wurde die Veranstaltung von diesen Partnerorganisationen unterstützt:

  • IAT, Institut Arbeit und Technik
  • NKS, Nationale Kontaktstelle Gesellschaft
  • Net4Society, internationales Netzwerk der nationalen Kontaktstellen für Societal Challenge 6 (SC6) in Horizon 2020
  • SIX, Social Innovation Exchange
  • ZSI, Zentrum für Soziale Innovation


Weitere Informationen zur Konferenz in englischer Sprache können hier gefunden werden:

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.