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T-Factor: Unleashing future-facing urban hubs through culture and creativity-led strategies of transformative time

Schlagwörter: Europäische Dimension, Innovation, Nachhaltigkeit

Projektlaufzeit: 01.06.2020 - 31.05.2024

Rotes T. Daneben in feinen blaue Linien. Das Wort "Factor" in blauen Großbuchstaben. Das O als rote Uhr mit blauen Zeigern. Darunter in blauen Großbuchstaben "Participatory Futures Co-Creating Cities through meanwhile Spaces".
Flagge der EU mit Bestätigung der Projektförderung durch die EU.

Europäische Kommission (EU) – Exekutivagentur für kleine und mittlere Unternehmen; Horizon 2020

Das Projekt T-Factor adressiert die Wartezeit (Transition-Time), d.h. die Zeit zwischen der Annahme kommunaler Masterpläne bis zur tatsächlichen Umsetzung, in Bezug auf die Regeneration historischer urbaner Stadtgebiete und möchte die Stadtentwicklung mit neuen Angeboten kultureller und sozialer Innovation bereichern.

  • ANCI TOSCANA ASSOCIAZIONE. Italy
  • LAMA DEVELOPMENT AND COOPERATION AGENCY SOCIETA COOPERATIVA. Italy
  • PLUSVALUE (PLUSVALUE). United Kingdom
  • THE UNIVERSITY OF THE ARTS LONDON. United Kingdom
  • POLITECNICO DI MILANO. Italy
  • ASOCIACION CULTURAL OPEN YOURKOLEKTIBOA. Spain
  • LAND ITALIA SRL. Italy
  • FUNDACION TECNALIA RESEARCH & INNOVATION Spain
  • AALBORG UNIVERSITET Denmark
  • ARNIANI MARTA France
  • FRICHE LA BELLE DE MAI France
  • STICHTING WAAG SOCIETY Netherlands
  • KAUNO TECHNOLOGIJOS UNIVERSITETAS Lithuania
  • UNIVERSIDADE NOVA DE LISBOA Portugal
  • FUNDACIO PER A LA UNIVERSITAT OBERTA DE CATALUNYA Spain
  • ENTIDAD PUBLICA EMPRESARIAL LOCAL BILBAO EKINTZA Spain
  • KAUNO MIESTO SAVIVALDYBES ADMINISTRACIJA Lithuania
  • TECHNISCHE UNIVERSITAT DORTMUND Germany
  • STADT DORTMUND Germany
  • I-PROPELLER NV Belgium
  • LODZ-MIASTO NA PRAWACH POWIATU Poland
  • LONDON BOROUGH OF CAMDEN United Kingdom
  • KAUNAS 2022 Lithuania
  • UNIVERSITA DEGLI STUDI DI MILANO Italy
  • TONGJI UNIVERSITY China

Das übergeordnete Ziel von T-Factor ist es, eine Vielzahl historischer Gebiete in ausgewählten europäischen Städten - Amsterdam, Bilbao, Kaunas, Lissabon, London, Mailand - in lebendige Zentren für eine integrative Stadterneuerung durch soziale Innovation und Unternehmertum zu verwandeln. Kulturelles Erbe, Kultur und Kreativwirtschaft sollen kombiniert werden, um neue, transformative Ansätze für Zwischennutzungen zu verwirklichen.

T-Factor bietet eine innovative Methode der Stadtentwicklung, die Kultur und kreatives Engagement mit Zwischennutzungskonzepten kombiniert um drei spezifische, aber integrierte Ziele zu erreichen:

  1. Unterstützung der Zusammenarbeit verschiedener Akteure, inklusive einer breiten Beteiligung der Öffentlichkeit, bei der gemeinsamen Schaffung und Koproduktion von Stadterneuerungsprozessen;
  2. Ermöglichung der Bildung von lokalen Innovationsökosystemen für kulturelles Erbe und Kreativwirtschaft in den Pilotstädten durch die Erforschung neuartiger Querschnittsthemen (in sogenannten Transformation Labs), die zur Schaffung von Unternehmen und Arbeitsplätzen, zur sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Integration und zu einer nachhaltigen städtischen Umwelt beitragen können. Thematische Überschneidungen ergeben sich aus neuen Kombinationen von Themen, Sektoren und Akteuren, die neue urbane Bedeutungen, Dienstleistungen, Produkte und Lebensstile erschließen können (z. B. Kunst, Wissenschaft und Technik zur Förderung des Gesundheitssektors; Ansätze der Kreislaufwirtschaft für neue Produktions- und Konsummodelle usw.).
  3. Die Förderung anpassungsfähiger und belastbarer Ansätze für die angestrebten Masterpläne und PPPs, indem diese in flexible und offene Strukturen umgewandelt werden, die in der Lage sind, neue Räume, Aktivitäten und Bedeutungen, die sich von unten her ergeben, aufzunehmen, besser auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger einzugehen und Stadtentwickler*innen dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Das Projekt T-Factor adressiert die Wartezeit (Transition-Time), d.h. die Zeit zwischen der Annahme kommunaler Masterpläne bis zur tatsächlichen Umsetzung, in Bezug auf die Regeneration historischer urbaner Stadtgebiete und möchte die Stadtentwicklung mit neuen Angeboten kultureller und sozialer Innovation bereichern. Gegenstand wird sein, wie Kultur, kreative Zusammenarbeit und ein breites Engagement lebendige urbane Zentren für integrative Stadterneuerung, soziale Innovation und Unternehmertum freisetzen können. Die drei Kernelemente kulturelles Erbe, Kultur und Kreativwirtschaft ergeben eine Pluralität von Perspektiven und Bedeutungen urbaner Räume, die zu einem gemeinsamen Raumgestalten von lebhaften Laboren führen (place-shaping und place-making).

Es soll eine internationale Community of Practice gebildet werden, die gemeinsam mit den Pilotstädten - Amsterdam, Bilbao, Kaunas, Lissabon, London, Mailand - neue Ansätze zur Vitalisierung historischer Stadtgebiete schon in der Umsetzungsphase erprobt. Durch die Betrachtung vergangener Stadterneuerungsprozesse in ausgewählten Fallstudien - Barcelona, Dortmund, Florence, Lodz, London, Marseille, New York und Shanghai - bietet das Projekt den Pilotstädten eine einzigartige Lernumgebung für einen Kapazitätsaufbau um radikal neue Ansätze der Stadterneuerung zu gestalten.

Während des gesamten Stadtentwicklungsprozesses werden kultur- und kreativitätsorientierte Ansätze genutzt um die Beteiligungs- und Aktionsmöglichkeiten der Bürger*innen vor Ort zu unterstützen. Die jeweiligen Masterpläne der Pilotstädte für die Stadterneuerungsprozesse sollen durch Zwischennutzungskonzepte bereichert werden, die Kollaboration unterschiedlicher Akteure fördern sowie sektor – und politikfeldübergreifende Zusammenarbeit. So sollen in den Stadterneuerungsprozessen soziale Innovation und Unternehmertum gefördert werden, die einen Beitrag zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auf lokaler Ebene leisten.

Die Sozialforschungsstelle entwickelt im Projekt schwerpunktmäßig zwei sogenannte Transformation-Labs (T-Labs) zu den Themen „Digitalisierung und Urbane Produktion“ sowie „Soziale Innovation and Soziale Inklusion“.

Das Projekt startet mit der Betrachtung vergangener Stadterneuerungsprozesse in ausgewählten Fallstudien - Barcelona, Dortmund, Florence, Lodz, London, Marseille, New York und Shanghai.  Daraus werden Empfehlungen für die Entwicklung der Stadterneuerungsprozesse in den Pilotstädten – Amsterdam, Bilbao, Kaunas, Lissabon, London, Mailand – abgeleitet. Die Empfehlungen werden in einer Transformationsagentur gebündelt, die die einzelnen Stadterneuerungsprozesse in der Bildung von lokalen Umsetzungsteams (local coalitions) unterstützt. Diese werden wiederum durch thematische Transformationslabore (T-Labs) bereichert, die die Entwicklung von Zwischennutzungskonzepten in Form von Pilotprojekten unterstützen und fördern. Die Transformationsagentur steuert die Stadtentwicklungsmethode von T-Factor. Sie zeichnet sich durch eine Kombination aus Design, Kunst & Kreativität, Gemeinschaftsbildung und solider Überwachungs- und Evaluierungsexpertise aus und begleitet die Lokalen Koalitionen während des gesamten Co-Designs, der Umsetzung, Steuerung, Evaluierung und Dokumentation der Zwischennutzungen. Die Agentur arbeitet mit unterschiedlichen Ansätzen, die insgesamt zu einer „T-Factors Stadtentwicklungsmethode“ beitragen. Dies beinhaltet spezifische Schulungen, Instrumente und Berichterstattungsmaßnahmen sowie Reflexion, Peer-Learning und Wissensintegration.

Sieben thematische Transformationslabore (T-Labs) bilden die unterstützende Infrastruktur für die Pilotstädte, um mit neuartigen, aufgabenorientierten, thematischen Überschneidungen zu experimentieren, die von kulturellem Erbe, Kultur und Kreativität angetrieben werden. Die innerhalb des Konsortiums dezentral angelegten T-Labs entwickeln vielfältige Kooperationen zwischen den beteiligten Stadterneuerungszentren, Universitäten, Unternehmen und sozialen Organisationen, und bieten den Lokalen Koalitionen Inspiration, handlungsorientierte Einsichten, Werkzeuge und Mentoring, um Umsetzungen anzuregen.

Projektleitung:

Projektmitarbeiter:innen:

Symbolbild einer Person © TU Dortmund

Alejandra Castro-Giron


Kalender

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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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