Zum Inhalt

SIKE – Social Innovation through Knowledge Exchange

Schlagwörter: Bildung, Soziale Innovation, Wissen

Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 30.04.2021

In grauen Buchstaben "Sike". Das K ohne vertikalen Strich in orange. Darunter auf Englisch "social Innovation through knowledge exchange". Das Wort "knowledge" in orange geschrieben.
Flagge der EU

Europäische Union - Erasmus+

"Soziale Innovation durch Wissensaustausch" (SIKE) zeigt das Potenzial von Universitäten auf, ihr Wissen zu nutzen, um den sozialen Wandel auf direkte und sinnvolle Weise zu beeinflussen. Zu diesem Zweck werden im Rahmen des Projekts neue Paradigmen und Instrumente für die Praxis des Wissensaustauschs entwickelt, die die soziale Innovation einbeziehen, soziales Unternehmertum fördern und lokale Gemeinschaften wirksamer unterstützen. Die Partner - führende sozial innovative Universitäten und erfahrene soziale Innovationsmotoren - arbeiten zusammen, um ein Ökosystem zu schaffen, das nachhaltige, widerstandsfähige und verantwortungsvolle Innovationen fördert und unterstützt.

  • Koordinator: Glasgow Caledonian University (GCU) United Kingdom
  • The Melting Pot (TMP) United Kingdom
  • Social Innovation Exchange (SIX) United Kingdom
  • The University of Aveiro (UAV) Portugal
  • Santa Casa da Misericórdia de Lisboa (SCML) Portugal
  • Universidad de Deusto (UD) Spain
  • Business Innovation Brokers (BiB) Spain
  • University of Applied Science (VERN) Croatia
  • Social Innovation Laboratory (SIL) Croatia
  • Duisburg Social Impact Lab (DSIL) Germany

Das Hauptziel des Projekts SIKE ist die Unterstützung sozialer Innovation durch Wissensaustausch. Zu diesem Zweck werden Allianzen zwischen den Akteuren des Ökosystems der sozialen Innovation geschmiedet. Ziel ist es, Einheiten für soziale Innovation durch Wissensaustausch zu entwickeln, die die Instrumente und Prozesse des Wissensaustauschs speziell an die Bedürfnisse der sozialen Innovatoren anpassen. Das Projekt zielt auch darauf ab, sozialunternehmerische Fähigkeiten innerhalb der Universität und der regionalen Gemeinschaft zu fördern. Zusammengefasst spielen die folgenden fünf Ziele und Ergebnisse eine wichtige Rolle im Rahmen von SIKE:

  •     SIKE stimuliert den Wissensfluss und -austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen, in diesem Fall Sozialunternehmen, die direkt an der Unterstützung sozialer Innovatoren beteiligt sind.
  •     SIKE fördert die Innovation innerhalb der teilnehmenden Einrichtungen und des weiteren sozioökonomischen Umfelds durch die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung neuer multidisziplinärer, problemorientierter Weiterbildungsprogramme, die gemeinsame Entwicklung von Lösungen für schwierige Probleme und die Entwicklung der SI-Praxis.
  •     SIKE entwickelt sozialunternehmerische Denkweisen und Fähigkeiten, indem es in Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen Programme für das Erlernen und die Anwendung von Querschnittskompetenzen entwickelt, die darauf abzielen, die Beschäftigungsfähigkeit, Kreativität und neue berufliche Wege zu stärken;
  •     SIKE eröffnet neue Lernmöglichkeiten durch die praktische Anwendung sozialer unternehmerischer Fähigkeiten, die die Kommerzialisierung neuer Dienstleistungen, Produkte und Prototypen, die Gründung von Start-ups und Spin-offs beinhalten und/oder dazu führen können.
  •     SIKE testet innovative Maßnahmen zur Förderung von SI.

Das SIKE-Projekt ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, dass Universitäten den sozialen Wandel durch Wissensaustausch und soziale Innovation (SI) aktiver vorantreiben. "Soziale Innovationen sind neue Ideen (Produkte, Dienstleistungen und Modelle), die gleichzeitig soziale Bedürfnisse (effektiver als Alternativen) erfüllen und neue soziale Beziehungen oder Kooperationen schaffen." (Murray, Caulier-Grice und Mulgan, März 2010).

Das SIKE-Projekt steht in engem Zusammenhang mit bestehenden Initiativen und Kernaufgaben der beteiligten Organisationen. Alle teilnehmenden Universitäten spielen eine aktive Rolle in der Forschung, Lehre oder Unterstützung sozialer Innovatoren innerhalb ihrer Gemeinschaft und arbeiten oft mit ihnen in Projekten zusammen. Darüber hinaus haben alle SI-Partner intensiv mit den Universitätspartnern - und anderen - zusammengearbeitet, um ein SI-Ökosystem in ihrer Region zu schaffen.

Durch die Konzentration auf einen Wissensaustausch, der speziell soziale Innovation und Unternehmertum fördert, trägt das SIKE-Projekt direkt zu Gerechtigkeit, sozialem Zusammenhalt und aktivem Bürgersinn bei und stärkt gleichzeitig Kreativität und Innovation, einschließlich Unternehmertum, auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Alles in allem zielt dieses Projekt darauf ab, die Grundlagen für einen radikalen Wandel in der Praxis des Wissensaustauschs zu schaffen, der soziale Innovation durch die Anpassung konventioneller, kommerzieller und verfahrenstechnischer Innovationen an die sozialen Bedürfnisse von Gemeinschaften einbezieht. Als solches erleichtert SIKE sowohl den Austausch, den Fluss und die gemeinsame Schaffung von Wissen als auch die Förderung des Unternehmertums und der unternehmerischen Fähigkeiten seiner Teilnehmer und Stakeholder und entwickelt gleichzeitig neue und innovative Ansätze für das Lehren und Lernen durch sein Schulungsprogramm und seine Online-Tools.

Das SIKE-Projekt verfolgt einen ko-kreativen Ansatz bei der Entwicklung paralleler Initiativen in allen fünf Partnerregionen. Das Projekt erreicht seine Ziele durch 9 Arbeitspakete (WPs), die in drei Phasen durchgeführt werden:

i) Vorbereitung und Kontextualisierung;

ii) Umsetzung; und

iii) Konsolidierung und Validierung.

Die Verantwortung für das Management und die Leitung dieser Arbeitspakete wurde gleichmäßig auf die Partner verteilt, so dass jeder Partner für mindestens ein Arbeitspaket mitverantwortlich ist, um sicherzustellen, dass die Verantwortung gleichmäßig auf das gesamte Konsortium verteilt ist (WP9). Darüber hinaus koordinieren alle Partnerinstitutionen die zentralen Entwicklungsaktivitäten in ihrer eigenen Region. Die Qualitätssicherung und Bewertung des Projekts erfolgt durch einen in jeder Region eingerichteten Beratungs- und Bewertungsausschuss, der sich aus vier assoziierten Partnern und Vertretern der Partnereinrichtungen zusammensetzt. Die Einrichtung des Ausschusses wird von SIL und VERN beaufsichtigt. Sie alle treffen sich während der Projektlaufzeit viermal (entweder persönlich oder virtuell), um ihre Bewertungen vorzulegen. Der Ausschuss hat eine doppelte Aufgabe: Er bewertet die Projekte der sozialen Innovation - die Fallstudien und Projekte, die im Rahmen der SIKE-Aktivitäten (WP6) entwickelt wurden - sowie die Qualität der Projektergebnisse und der gesamten Projektaktivitäten (WP7).

Projektleitung:

Sachbearbeitung:


Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.