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KoSI-LAB: Kommunale Labore sozialer Innovation

Schlagwörter: Innovation, Nachhaltigkeit, Netzwerke

Projektlaufzeit: 01.06.2016 - 31.05.2019

Schriftzug "KoSI-LAB", darunter Trennstrich und Schriftzug "kommunale Labore sozialer Innovion". Darüber zwei Sprechblasen und zwei Kreise, einer dient als "o" in "Kosi-Lab".
Schriftzug Bundesministerium für Bildung und Forschung, Adler und schwarz, rot, goldener Streifen

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Neue Potenziale für Demografiefestigkeit und Nachhaltigkeit in Kommunen durch Labore Sozialer Innovation erschließen – ein anwendungsorientiertes Forschungs- und Entwicklungsvorhaben als transdisziplinäres Verbundprojekt.

  • Potenziale der kommunalen Labore sozialer Innovation in Kommunen nutzen, um die strukturellen Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen und den Weg zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft aktiv zu gestalten.
  • ein neues Konzept für Kommunen nutzbar machen, das sich in der wissenschaftlichen Ausarbeitung und in der praktischen Umsetzung bisher noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.
  • modellhafte Entwicklung zweier Labore sozialer Innovation in Dortmund und Wuppertal
  • Entwicklung von neuen sozialen, praxisnahen Lösungen für die komplexen, dynamischen Herausforderungen des demografischen Wandels und der nachhaltigen Entwicklung und deren Erprobung in urbanen Reallaboren.

Das Feld der Sozialen Innovation ist auf der Ebene der Kommunen ein relativ neues Thema. Doch die vielfältigen, übergeordneten Programme und Projekte zur Förderung sozialer Innovation benötigen ein starkes Pendant auf kommunaler Ebene, da Bedingungen des Gelingens und Scheiterns von Konzepten und Ideen oft lokalspezifisch sind. Zudem sind angesichts der komplexen und langwierigen Lösungen für die angesprochenen Themen kommunale Ansätze erforderlich, um einen neuen institutionellen Rahmen für innovatives Handeln zu entwickeln und die Potenziale unterschiedlicher Gruppen der Stadtgesellschaft zu mobilisieren.
Mit der Entwicklung von kommunalen Laboren sozialer Innovation füllen die beteiligten Projektpartner eine Lücke in Deutschland und können der auf nationaler und europäischer Ebene mit steigender Intensität geführten Debatte um soziale Innovation die wichtige kommunale Perspektive hinzufügen.

Akteure entwickeln gemeinsam auf Augenhöhe neue, soziale und praxisnahe Lösungen für die komplexen, dynamischen Herausforderungen des demografischen Wandels und der Nachhaltigkeit, erproben diese in urbanen Reallaboren und beziehen weitere Partner mit ein. Urbane Reallabore sind neue soziale Entwicklungsräume, die das Verbundprojekt KoSI-Lab als Konzept und in zwei konkreten Pilotvorhaben schrittweise verwirklicht.
Ziel des Projekts ist die modellhafte Entwicklung zweier Labore sozialer Innovation in Dortmund und Wuppertal. Dazu sollen in einem realexperimentellen Ansatz in den Städten Dortmund (Neuentwicklung) und Wuppertal (Weiterentwicklung) exemplarisch erforscht werden, welchen Beitrag kommunale SI-Labs als neue Kooperationsmodelle und Unterstützungsinfrastrukturen zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft leisten können, um die Herausforderungen, die sich aus demografischem Wandel und nachhaltiger Entwicklung ergeben, durch neue kollaborative Kooperationsformen zu bewältigen.
Dortmund und Wuppertal stehen vor vergleichbaren Umbrüchen und Herausforderungen wie einer stark angespannten Haushaltslage, hoher struktureller Langzeitarbeitslosigkeit, dem langfristigen demografischen Wandel („älter, weniger, bunter“), der Integration von Zuwanderern, den ersten Auswirkungen des Klimawandels und dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Ein großes und noch ungenutztes Potenzial birgt hierbei das Feld sozialer Innovation.

 „Kommunale Labore sozialer Innovation“ sind neuartige, offene Institutionen der kollaborativen Bearbeitung von Schlüsselproblemen kommunaler Entwicklung. Sie eröffnen Räume und Ressourcen für Teams aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Bürgerschaft und Forschung und schaffen ein Innovationsmilieu.

Kommunale Labore sozialer Innovation, die als urbane Reallabore entwickelt, erprobt und evaluiert werden, versprechen neue Potenziale für Kommunen, um die strukturellen Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen und ihren Weg zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft aktiv zu gestalten.

Wascher, E., A. Elias, C. Kaletka, O. Reutter, M. Schmitt, J. Schultze, M. Wallraff, R. Zimmer-Hegmann, R. Keller and A. Leipnitz (2019), ‘Drehbuch zum Aufbau kommunaler Labore sozialer Innovation: Abschlusspublikation Projekt KoSI-Lab’, Sozialforschungsstelle, TU Dortmund, Dortmund, online unter http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-19918

 

Wascher, E., F. Hebel, J. Schultze and C. Kaletka (2018), ‘Labore sozialer Innovation: Bericht über internationale Fallstudien’, online unter http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-19677

Projektleitung:

Projektmitarbeiter:innen:

Sachbearbeitung:

Kurz erklärt: Der Mehrwert von Laboren sozialer Innovation

Labore sozialer Innovation – Ausgangspunkt für soziale Innovation?


Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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