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Akzeptanz und Attraktivität der Industriearbeit 4.0

Schlagwörter: Bildung, Industrielle Beziehungen. Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2019

Links der Schriftzug "DLR Projektträger". Darübereine Figur aus zwei übereinanderliegenden Rechtecken. Rechts der Bundesadler, daneben ein horizontaler schwarz-rot-goldener Streifn und der Schriftzug "GEFÖRDERT VOM: Bundesministerium für  Bildung und Forschung"

Bundesministerium für Bildung und Forschung. Betreut vom Projektträger DLR, Koordination: acatech

Bei der Implementation von Industrie 4.0-Systemen dürfen daher nicht nur technologische Dimensionen Berücksichtigung finden, sondern es müssen soziale Faktoren im Sinne einer sozio-technischen Gestaltungsperspektive in die Planung und Gestaltung einbezogen werden. Nur dann können Widerstände und Barrieren vermieden und die Potentiale der neuen Technologien ausgeschöpft werden. Ansatzpunkte hierfür finden sich in einer systematischen Arbeitsgestaltung, Qualifizierung (Aus- und Weiterbildung), Partizipationsangebote und Nutzung der betrieblichen Mitbestimmung. D.h. Akzeptanz der neuen Systeme und die Gestaltung attraktiver Arbeitsformen aus der Sicht der Beschäftigten müssen als zentrale Stellgrößen einer erfolgreichen Einführung von Industrie 4.0 angesehen werden.

Das explorative Forschungsprojekt verfolgt daher ein doppeltes Ziel:

  1. Zum einen sollen bisherige Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung über Technikakzeptanz systematisch aufgearbeitet werden und es soll gefragt werden, inwieweit diese Erkenntnisse für die heutige Situation in Hinblick auf Herausforderungen von Akzeptanz und attraktivitätsförderlicher Arbeitsgestaltung von Industrie 4.0 nutzbar gemacht werden können.
     
  2. Zum zweiten sollen die Chancen für eine nachhaltige Steigerung von Akzeptanz von Industrie 4.0-Systemen und der Attraktivität von Produktionsarbeit systematisch herausgearbeitet werden.

Unstrittig ist, dass Industrie 4.0 weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die Arbeitsorganisation innerhalb der Fabrik und ihrer Zulieferketten haben wird. Bei der Implementation von Industrie 4.0-Systemen dürfen daher nicht nur technologische Dimensionen Berücksichtigung finden, sondern es müssen soziale Faktoren im Sinne einer sozio-technischen Gestaltungsperspektive in die Planung und Gestaltung einbezogen werden. Nur dann können Widerstände und Barrieren vermieden und die Potentiale der neuen Technologien ausgeschöpft werden.

Ansatzpunkte hierfür sind systematische Arbeitsgestaltung, Qualifizierung (Aus- und Weiterbildung), Partizipationsangebote und Nutzung der betrieblichen Mitbestimmung. D.h. Akzeptanz der neuen Systeme und die Gestaltung attraktiver Arbeitsformen aus der Sicht der Beschäftigten müssen als zentrale Stellgrößen einer erfolgreichen Einführung von Industrie 4.0 angesehen werden. Angesichts der unstrittigen volkswirtschaftlichen Relevanz von Industrie 4.0 ist es unabdingbar neben der technologischen gleichberechtigt ihre soziale Dimension zu bearbeiten, um Probleme und suboptimale Prozesse schon bei der Einführung (von Industrie 4.0 Produktionssystemen) zu vermeiden. Die Plattform Industrie 4.0 und der Wissenschaftliche Beirat haben in ihren verschiedenen Publikationen, Handlungsempfehlungen und Thesen bereits auf die hohe Relevanz des Themas verwiesen.

Zu diesen Herausforderungen liegen bislang allerdings nur sehr disparate und wenig übersichtliche Forschungsergebnisse vor. Das Vorhaben verfolgt daher ein doppeltes Ziel:

  • Zum einen sollen bisherige Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung über Technikakzeptanz systematisch aufgearbeitet werden und es soll gefragt werden, inwieweit diese Erkenntnisse für die heutige Situation in Hinblick auf Herausforderungen von Akzeptanz und attraktivitätsförderlicher Arbeitsgestaltung von Industrie 4.0 nutzbar gemacht werden können.
     
  • Zum zweiten sollen die Chancen für eine nachhaltige Steigerung von Akzeptanz von Industrie 4.0-Systemen und der Attraktivität von Produktionsarbeit systematisch herausgearbeitet werden.

 

Insgesamt gesehen verfolgt daher das vorliegende Vorhaben ein analytisches als auch ein anwendungsorientiertes Ziel. In analytischer Perspektive sollen die Bedingungen und Stellgrößen für Akzeptanz und Attraktivität herausgearbeitet werden, in anwendungsorientierter Perspektive geht es um die Entwicklung von Kriterien und Verfahrensweisen einer beschäftigten- und humanorientierten Implementation von Industrie 4.0-Systemen.

Darüber hinaus zielt das Vorhaben in methodischer Hinsicht auf Grund seines begrenzten Zeitrahmens auf eine explorative Analyse des Problemfeldes. Die Zielsetzung ist, empirisch begründete Arbeitshypothesen zu entwickeln, die weitere systematisch und breit angelegte Untersuchungen anstoßen sollen.

Das Vorhaben hat den methodischen Charakter einer qualitativ basierten explorativen Studie. Die methodische Basis sind: Literaturrecherchen, Durchführung von Interviews mit betrieblichen Experten, Auswertung des empirischen Materials. Die zentralen Forschungsfragen sind:

  1. Welche Akzeptanzprobleme werden von Beschäftigten auf dem Shopfloor (Mitarbeiter und untere Vorgesetzten) in Hinblick auf Industrie 4.0-Systeme artikuliert?
  2. In welcher Phase der Systemeinführung äußern sich Akzeptanzprobleme; z.B. als passive Duldung und Indifferenz oder aktiver Widerstand?
  3. Welche Ursachen haben Akzeptanzprobleme (z.B. sozio-technische System- und Arbeitsgestaltung, mangelnde Partizipation und Mitbestimmung, Privacy-Probleme, normative Vorbehalte etc.?
  4. Welche Ansatzpunkte und Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung von Akzeptanzproblemen existieren?

Projektleitung:


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Anfahrt & Lageplan

 

A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

Einen vergrößerten Übersichtsplan zum Download finden Sie hier.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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