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Digitale Kompetenzen und soziale Innovationen in der Emscher-Lippe Region stärken

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart informiert sich über „Inklusive Innovationen“

© Paul Schulte – paschfoto
Dr. Bastian Pelka stellt Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den „SELMADE“-Becher vor.

Im Rahmen einer Veranstaltung zu inklusiven Innovationen in der Emscher-Lippe Region hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Förderbescheid für das neue Projekt „Emscher-Lippe 4, Digitalisierung im Lern- und Demonstrationslabor für Innovation, Integration, Transfer und Bildung erleben“ überreicht. Unter Leitung der Hochschule Bottrop werden acht Partnereinrichtungen neue Ansätze zur Stärkung von digitalen Kompetenzen und sozialen Innovationen von Menschen mit Behinderungen in der Emscher-Lippe Region erproben. Im Zentrum steht dabei der „Maker-Ansatz“, einer Pädagogik, die stark auf „Ausprobieren“ setzt. sfs-Wissenschaftler Dr. Bastian Pelka stellte dem Minister hierzu pädagogische Konzepte und erste Produkte vor.

„Das ist ja ein cleveres Produkt“, zeigt sich NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart beeindruckt. In der Hand wiegt er den „SELFMADE-Becherhalter“, ein Hilfsmittel, das Menschen mit Behinderung erdacht, konzipiert und mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellt haben.

Der Becherhalter passt in das Ausgabefach eines Kaffeeautomaten und fängt den dort ausgegebenen Plastikbecher samt frischem Kaffee auf. So können Menschen mit Greifschwierigkeiten den oft viel zu vollen und viel zu instabilen Kaffeebecher halten, ohne sich zu verbrühen. Der Becherhalter ist mit verschiedenen ergonomisch geformten Griffen verfügbar und ist im Rahmen von Design Thinking Workshops mit Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen entstanden. Er steht als Beispiel für eine ganze Reihe von innovativen Hilfsmitteln aus dem 3D-Drucker, die von Menschen als „Expert:innen in eigener Sache“ erstellt wurden.

Der Ansatz des Design Thinking, mit dem Menschen neue Lösungen für Probleme finden können, sowie dessen Adaptierung für Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen lobte der Minister: „Menschen die Kontrolle über Hochtechnologien zu geben ist ein wichtiges Ziel der Digitalisierung“. Darum wird das Projekt nun drei Jahre lang gefördert, um in der Emscher-Lippe Region mit Hilfe von „Reallaboren“ und „mobilen Fablabs“ niedrigschwellige Zugänge zur Digitalisierung und zum Arbeiten in der digitalen Wirtschaft zu erproben. Ganz Wirtschaftsminister hatte Pinkwart auch eine Empfehlung für das Projektteam: „Den Becher patentieren, ein Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen“, schlug er vor.

Links

Weitere Informationen zum Projekt SELFMADE erhalten Sie hier.

Facebookseite von SELFMADE Dortmund: hier.

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A2:

Abfahrt 13 (Kreuz Dortmund Nord-Ost), Richtung Derne/Schwerte (B236), 1. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving, nächste Ampelkreuzung rechts abbiegen (Kemminghauser Str.), nach 2,7km links abbiegen (Evinger Str./B 54), nach 1,1km Ampelkreuzung links abbiegen (Deutsche Straße), nach 500m links befindet sich der Evinger Platz.

 

A40/B1/A44:

Von der Bundesstraße 1 (Verlängerung A40 bzw. A44) bis zum Kreuz B1/B236 Richtung Lünen, 3. Abfahrt Richtung Dortmund-Eving.

 

A45:

Abfahrt Dortmund Hafen, bis Kreuzung Münsterstraße (B54) links abbiegen, Richtung Eving, nach ca. drei Kilometern abbiegen in die Deutsche Straße.

 

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Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn 41 zur Haltestelle "Zeche Minister Stein". Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, mit der S-Bahn 1 gelangt man von dort direkt zum Hauptbahnhof Dortmund.

Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der Stadtbahn U 41 (Richtung Brambauer / Brechten) bis zur Haltestelle Zeche Minister Stein fahren. In Fahrtrichtung der Stadtbahn rechts liegt das Zentrum Minister Stein.

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